dreck

Wenn ich nicht ja sagen kann, dann kann ich auch nicht nein sagen
Der Druck, die Luft bleibt mir weg
Alles ist erstarrt und auch meine Reaktion verhärtet sich, ganz starr
Lieg da und wart ab ab ab

Wo ist meine Entschuldigung nein sagen zu dürfen
Keine Stimmbänder sind da, über die ich Macht haben könnte
Diese Überschreitung meiner Grenze, ganz nüchtern und wissend scheint es die nicht zu geben für ihn
Die Hand
Was geschieht
Ist doch normal
Mal Spaß haben

Der Druck
Es kommt kein Sauerstoff in meinen Lapidaren Lungenkapillaren an, keiner weiß was in meinen Hirn Regionen passiert, denn alles schreit nur innerlich nach Ruhe und Frieden.
Als sei ich schon tot;
Sterbe immer wieder, weil ich nichts zu sagen vermochte.
Und wieviele Worte ich auch gebrauche, schreibe, fühle oder SCHREIE
es macht den Dreck nicht weg von meiner Haut

Synonym

Die Bahn summt vor sich hin.
Sitze da und es ist alles so klar und verwischt zugleich.
Die Zukunft liegt vor uns,nicht wahr?
Ich hab die Zukunft absorbiert; was könnt alles falsch sein, aber sich doch richtig anfühlen?
Freiheit : sich endlich abspalten von allem Mief. Und doch das Alte akzeptieren als das was es ist.
Sinn ist da, doch stetig bedarf es einer Arbeit, die ein ganzes Leben zu brauchen vermag.
Meine Dunkelheit. Sie kennt kein Gegenteil. Nur Abstufungen und Momente in denen man sie für kurze Zeit mit der Schwärze des geschlossenen Auges verwechselt.

Damals spielten wir Detektive
Entdeckten unsere Körper
Und plötzlich müssen wir selbst suchen und finden ohne die warme Decke der Eltern

Die ganzen Rauschmittel versetzen uns zurück in diesen Zustand .
Nur die Gefühle sind wichtig
Die Liebe
Schenkel und Augen und Hände
Unschuld wird zu Schuld; Tshirts  annektiert

Du und ich wird zu wir
Wir wird zu ich

Alles nur zu ertragen mit dir
Alles nur mit dir auszuhalten

Eines Tages möcht‘ man frei sein von aller Last, nicht mehr das Gewicht tragen, das die Dunkelheit einem auferlegt in aller Stille.

Die Gewichte werden immer schwerer. Oben versuch ich zu schwimmen, Luft zu schnappen überm Teer. Aber sie ziehen unnachgiebig. Ich atme Teer. Immer mehr und mehr; die Lungen füllen sich.

Enge. Die Wände kommen näher. Die Weite gibts nur in mir. Auf der Suche nach dem Synonym für Ich fließt durch Arterien und Venen pures nichts. Ich bin leer.

Alles nur zu ertragen mit dir
Alles nur mit dir auszuhalten

Er hält meine Hand auf dem sinkenden Schiff, wo andere Hände verschwunden sind; wo ich mir schon die Augen ausstach, um sie nicht sehen zu müssen.

Er versucht den Teer zu löffeln, möcht‘ mich frei machen von den Gewichten, doch mit verbundenem Aug‘ ists schwer.

Der Kuss ist bitter süß, so wie auch unsere Liebe. Ich will ihn aufs Trockene stoßen und retten vor meinem Untergang. Doch wie?

Alles nur zu ertragen mit dir
Alles nur mit dir auszuhalten

Er ist der Hafen. Ich bin Er und er ist ich. Bin ich dramatisch, aber das liegt an der Somatik. Ich spüre ihn; so muss sich Unendlichkeit anfühlen in all ihrer schrecklichen Schönheit; eine endliche Droge jedoch.

La Nuit
Kanns` nicht für immer Nacht sein? Und gleichzeitig wollt`ich die Sonne spüren auf der Haut; riechen, wie das unser kleines Epos in strahlender Sonne durch die Nacht wabert; wie der Ozean würde es klingen und so wird es wohl auch zu schmecken.
Ob es uns austrocknet?

Und wenn das Austrocknen wohl Stagnation meinte; wenn es meinte man müsse verweilen bis das Moloch kommt mit seinen tausend blinden Fenstern!
Ich möcht`vertrocknen
Alles nur zu ertragen mit dir
Alles nur mit dir auszuhalten

Maikäfer, flieg

Es gibt Dinge, die sind nicht auszusprechen. Dinge, die haben sehr viele erlebt, aber von denen möchte man nicht hören.
Man will sie nicht sehen und nicht lesen.
Nicht singen, nicht flüstern.
Nur schweigen.

Schwarzes kurzes Haar, blasse Haut.
Sie war groß und dünn, hatte aber dennoch warme Kurven, einen kleinen Busen der fast auf sanfte Weise das einzige Indiz für das Frau sein war.

Wildes Tanzen, schreien, ficken.
Das ist wichtig und gesund.

Da liegt ein kleines Mädchen im Bette.
Schlaf Kindlein Schlaf.
Der Papa ist ein geiles Schaf.
Die Mama war nie im Pommerland.
Wär schön, denn das ist abgebrannt.

Kleine Beinchen werden auseinander geschoben.
Ein bärtiges Gesicht stößt sich am Mobiliar, Glöckchen kündigen das Unheil mit traurig schönen Klängen an.
Das ist falsch, das Schweigen ist laut in solchen Momenten.

Schwarzes kurzes Haar, blasse Haut.
Sie war klein und pummelig, hatte aber dennoch klare Gesichtszüge, die meist sehr wissend und ganz alt schienen.

Schreien.

Nie wird sich etwas ändern, denn es gibt nie etwas wahrhaft neues. Alles wurde schon einmal erzählt.

Da liegt ein großes Mädchen im Bette.
Schlaf Kindlein Schlaf.
Der Papa ist ein totes Schaf.
Die Mama ging nach Pommerland.
Und wurde dort verbrannt.

Nur Schweigen.

Moment des sich Lossagen

Ich hab mich oft gefragt:
Was soll denn noch neues passieren, denn das neue ist doch an sich nur eine Wiederholung der alten Dinge.
Das neue ist eine Illusion, die uns helfen soll uns besonders zu fühlen.
Mir sagte mal meine Hoffnung , mit einem Ausdruck der Gewissheit, jeder sei ersetzbar.
Und bevor ich mich versah, gesagt getan.
Verwirrtheit wird als ein Zustand bezeichnet, bei dem man sich abgetrennt von sich selbst fühlt.

Unsere Hände berührten sich, während er mir seinen Kaffee reichte. Ihn beobachtend nahm ich einen Schluck. Ich fühlte wieder seine Lippen auf meinen.
Und ich spürte seine Haut auf meiner.
Sein Geruch schlug mir entgegen und die Erinnerung an Kokosnussöl streichelte leicht meine Zunge. Seit ich ihn kannte, seine Gewohnheiten annahm, nutze ich es auch. Es war als würde ich ein Stück uns auf dem Gesicht verteilen, das meine Haut mit Feuchtigkeit versorgt, während mein Herz vertrocknet bleibt.

Da ging er wieder, mit dem grünen Rucksack und der Brille.
Mit Kafka im Herzen und Nietzsche im Kopf.

Tiefe Wunden vernarben, wenn sie verheilen.
Ein dünneres Gewebe, das zum aufbrechen neigt, bei zu großer Spannung.
Glatt und sichtbar.

Wenn man nur lange genug kämpft, dann sollte die Liebe doch Einzug erhalten?

Kokosnuss.
Eine Erinnerung, die mir schmerzen bereitet.
Ein süßer Schmerz, wie ein Schnitt.
Wie Schnitte, die ich schon allzu oft allzu fein spürte.
Psychisch wie physisch.
Was bringt uns das Leiden?
Kaum atmen kann ich ohne das Leid, es hält mich am Leben und es beweist mir – ich bin weiterhin ich.

U

Der schwarze Grashüpfer hat es geschafft, wieder einmal. Ich sitze vor leerem Papier, schaue mit leerem Blick in meine Bücher und liege im Bett mit leerem Kopf.
Es macht mich krank, ich weiß doch dass ich denken kann. Wo ist das alles hin geflogen? Kann ich sie wieder haben, meine Gedanken, die ach so frei sind?
Kann ich bitte bitte ohne mediale Verschmutzung denken? Ohne Normen, ohne Schablonen?
Warum muss ein Kreis rund sein, warum musst du so blind sein?
Fragen durchstechen die Leere, sie füllen sie mit was-wäre-wenn Versionen der Wirklichkeit.
Wenn ich hier einfach liegen bleibe, dann zieht alles einfach vorüber, oder?
Für dich gebe ich alles auf, öffne die Augen auch im grellen Lichte der Sinnlosigkeit. Das Licht schmerzt so!
Ich möchte wieder zurück in meine wohlige Dunkelheit.
Ich wünschte mein Kopf könnte mich in Frieden lassen-DIE STIMME SOLL AUFHÖREN  SO LAUT ZU SCHREIEN DASS ICH NICHT MEHR KANN
Auch soll sie aufhören zu flüstern, dieses leise stetige flüstern in den schönsten Momenten, dann gefriert das Lächeln, dann zieht sich alles zusammen.
Nein, man fühlt nicht nichts. Man fühlt den Schmerz sehr wohl, aber er stumpft einen ab; man braucht größeren, um etwas merken zu können.

S

Ab nem bestimmten Punkt
schreiben Tische
mit Menschen
auf Lachse
Die sind rar,
aber nicht irreal
Das Reine
wird zur Hure
Das Unreine
wird zur normae

Die Frage ist doch: Wo ist der Sinn geblieben?
Während ich mich das frage, sitze ich auf einem riesen Tintenfisch und schreibe mit Blut meine SMS. Voll oldschool. Blutpratronen werden immer teurer, also nutz ich mein eigenes.
Sprache saugt mich aus, mein Mund ist verklebt. Grunzende kleine Schweine schwitze ich aus.
Die kleinen Schweine sind überall, beherrschen meine Sprache. Ich ziehe mir manchmal meine Nase aus, damit ich das nicht riechen muss.
Dann muss ich auch nicht die Zwietracht anderer Menschen riechen. Die riecht nämlich sehr stark nach Zitrone und Milch.
Schmecken tut sie nach Käse.

 

Von Antriebslosigkeit

„Antriebslos“. Ich behaupte einfach mal kackfrech, dass hier nur die wenigsten tatsächlich etwas mit diesem Begriff anfangen können. (Zumindest hoffe ich das, alles andere würde mal wieder zeigen wie schlimm es um uns steht.)
Nun, widmen wir uns zu aller erst einmal der konkreten Erklärung, die wir, wie immer wenn wir schlau sein wollen, vom Kernaussagesatz bei Wikipedia klauen.

„Antriebsstörung ist ein Fachbegriff für ein Symptom in der Psychologie. Unter Antrieb versteht man die Fähigkeit und den Willen zur zielgerichteten Aktivität, was Voraussetzung jeder höheren psychischen Leistung ist. Eine Antriebsstörung kann eine Steigerung oder eine Verminderung des Antriebs sein.“ 

Antriebslos ist außerdem nur der umgangssprachliche Begriff für Antriebsstörung. Für mich klingt das nach einer kleinen sprachlichen Verharmlosung. Aber ich hacke jetzt nicht auf Sprache herum, sonst bin ich später die Gender Tante.

Während ich aus dem Bus steige, merke ich wie mich nun die Müdigkeit vereinnahmt. Zwischen dem Akt des Aussteigens, den ich als äußerst anstrengend empfinde da er bei mir immer für kurze Orientierungslosigkeit führt- besonders wenn ich Gedanken war, und dem Akt des nach Hause Gehens entsteht ein Filmriss.
Ich finde mich plötzlich im Esszimmer wieder.
Sehr Klischeehaft starre ich in die schwarze Lehrerbrühe, die mein Vater mir da gemacht hat.
Tranken nicht Psychopathen schwarzen Kaffee?
Wieder eine dieser vollkommen sinnlosen „Fakten“, die man sich aber leider doch merkte.
Mit Fakten wie diesen betäubt sich gerne der Mensch des 21Jahunderts. Dieser sonderbare Sapiens, mit seinen Rückenbeschwerden, der Fettleibigkeit und den Angststörungen.
Dazu kommt noch krankhafter Atheismus und immer diese Pauschalisierung. Der Kaffee ist irgendwie leer. War er nicht gerade noch voll?
Resigniert Whattsappe ich irgendwelchen Non-Sense, schaue mir auf Instagram an wie andere Menschen definitiv ein besseres, bunteres, schöneres und vor allen Dingen: teureres Leben haben, als ich.
Der Nikotin ruft, somit nehme ich mir noch eine neue volle Tasse schwarzen Kaffee mit in die brüllende Hitze nach draußen.
Zug für Zug bilde ich mir ein das Rauchen sei der Erste Schritt Richtung Autor, Künstler. Richtige Autoren und Künstler rauchen nämlich viel, haben eine Obsession für Wein und schreiben gerne auf Schreibmaschinen.
Da bin ich sehr altmodisch.

Blei legt sich auf meine Glieder, ich kann kaum einen Gedanken fassen. Langsam stehe ich auf und schlurfe auf die Couch.
Nur ein kleines Nickerchen. Wecker auf 30 Minuten gestellt.
Jetzt kommt der Teufelskreis ins Rollen. Nach benommenem Aufwachen vom Wecker, stelle ich ihn aus.
Ich hab ja Zeit. Ich kann nachher lernen.
Es ist kein Schlaf, der einen da umhüllt. Es ist auch keine Entspannung. Das, meine Damen und Herren, das ist die Hölle.
Zehn Mal lieber würde ich in David Lynchs Hölle mit Dale Cooper umher irren, als diese Schmach des Nichtstuns zu ertragen.
Denn es ist nicht Nichtstun. Es ist ausharren, warten bis es vorbei ist.
Ich bin mir zu hundert Prozent sicher, dass Antriebslosigkeit ursprünglich für zum Tod verdammte gedacht war.
Bevor man sich zur Letzten Ruhe bettet usw.
Stattdessen vergeude ich meine Zeit damit, meine Träume besser zu finden als das Leben. Inception ist wahr geworden, jetzt fehlt nur noch DiCaprio als Zeuge meines Suizids.
Wie soll man diese Bewusste Realitätsflucht überstehen, in einer Gesellschaft in der nichts anderes getan wird?
Wir alle ziehen uns Serien rein, zocken und tun nichts- das Opium der Gesellschaft ist die mediale Welt.
Jeder, der etwas anderes behauptet, soll mir bitte das Gegenteil beweisen.

Dieses Opium, das zwanghafte nichts-selbst-erleben ist gepaart mit krankhaftem Individualismus und Selbstdarstellung.
Jeder hier hat bestimmt eine ganz harte Geschichte, „ist crazy“, „nicht so wie die anderen“ oder hört am Ende sogar Nirvana.
Natürlich gibt es noch die Verfechter der krankhaften Normalität, aber um die müssen wir uns keine Sorgen machen.
Sie halten uns von nichts ab, weil die ja mit Tatort gucken beschäftigt sind.

Jegliche Kontrolle über mein Tun oder nicht Tun, verliere ich manchmal komplett. Dann liege ich da, an die Decke starrend.
Tage brauche ich um kleine Haushaltssachen zu machen. Seid fünf Tagen geistert die Wäsche durch meinen Kopf.

Tinder meldet sich. Noch einer, dem ich nicht antworten werde.
Aber darüber rege ich mich wann anders auf.

Arbeit

Sechs Uhr Morgens. Tilo steht auf, zieht sich an, frühstückt, macht sich fertig für die Arbeit. Er ist nun schon seit zwei Jahren in einer Ausbildung, die er hasst. Einzelhandelskaufmann bei einer unbekannten Firma.
Wie er all das hasst: die endlosen Kundengespräche, die langen Tage und diese Verklemmtheit.
Die Zwei einzig guten Dinge waren die Anzüge und das Geld. Mehr konnte und wollte er dem Job gar nicht abgewinnen. Arbeiten muss und sollte nicht Spaß machen. Wer Zeit hat sich über den Spaß oder dieses „Erfüllt sein“ Gedanken zu machen, hat nicht genug zu tun.
Während er das denkt, stiert er den Mitesser zwischen den Augenbrauen seiner Kundin an. Er spricht mit ihr über das Angebot, das Wetter, flirtet sogar scherzhaft und merkt das nicht einmal. Er hört sich schon lange nicht mehr. Es ist ein Automatismus eingetreten, der dafür sorgt dass die Tage zu einem Standartbrei in seinem Kopf werden können.

Er sitzt auf der Couch. Einen kurzen Augenblick versucht er sich an den Heimweg zu erinnern, daran wie er die Schuhe und die Hose ausgezogen hatte und wann eigentlich das Bier in seine Hand gekommen war.

Zwecklos. 

Alles weg. Wie bei einem Dementen, nur dass bei ihm nicht eine Krankheit schuld war, sondern er ganz allein. Ganz allein.
Allein. Dieses Wort zergeht auf seiner Zunge. Wie immer und immer. Er nimmt sein Handy zur Hand, schreibt dieser süßen seines besten Freundes. Die bekommt sein Freund eh nicht ab, das hatte er schon an ihrem gezwungenen Lachen bei gemeinsamen Treffen gesehen.
Das hatte er an ihren Blicken gesehen, die sie ihm zugeworfen hatte.

Sie antwortet verzögert.

Wieder schreibt er. Sie antwortet direkt.

Herzchen.

Küsschen.

Betrunken. Nun tatsächlich. 

Er steht auf, nimmt die E-Gitarre. Der Verstärker geht automatisch an. Nun sieht er sich selbst im Spiegel. Was ein Bild: Er, mit offenem Businesshemd, Unterhose, Socken und einer E-Gitarre. Die Haare ganz verwuschelt. Eine Zigarette im Mundwinkel. 

Moment. Wann ist das passiert? Egal.

Er beginnt zu spielen. Ganz klassisch: Sweet Child O` Mine.

Der Wecker klingelt. 

Feierabend. 

Sweet Child O` Mine.

Wochenende.

Sex.

Urlaub.

Wecker.

Feierabend.

Alkohol.

 Alkohol.

Alkohol.

Tod. 

….

Die größte Sinnlosigkeit besteht im studieren oder zur Schule gehen. Man lernt komfortabler zu sterben, statt tatsächlich zu leben. Man lernt ein kleines Männchen im großen System zu sein.

Ich möchte natürlich keine Anarchie. Dies wäre ganz und gar genauso dumm und schlimm. Irgendetwas muss schließlich die Kreativität und das Denken ankurbeln. Wie wäre das einfacher als durch ein wenig leiden? Die großen Mächtigen erschaffen, ohne es zu wollen, uns kreative Köpfe. Uns kreative Köpfe, denkende Köpfe die versuchen die gemütlichen einfachen aufzuwecken von ihrem Tiefschlaf.

Vielleicht (!) sollten wir froh sein, dass nicht alle nachdenken? Vielleicht sollten wir auch trauern. Wären die Probleme weg? Oder kämen mehr dazu?

Hätte hätte Fahrradkette.
Oh Moloch du dummes Provinz Monster!
Moloch, mit deinen tausend blinden Smartphone Bildschirmen!
Ignorant sein wird immer leichter, schwerer und dümmer.

„Ich hatte die Idee zuerst!“ ruft der Hipster vor seinem Apple Mac sitzend und spuckt mir Soyamilch ins Gesicht.
„Jetzt habe ich dich aus deiner Erzähler Fassung gebracht, was?“ sagt er grinsend, während er die Soyamilch aus dem Bart wischt.

Verdammter Wichser.

Die Aufmerksamkeitsspanne wird kürzer, oder?

Warum passiert dies? Waren wir nicht gerade noch bei Systemkritik?

Warum macht sie sich jetzt über Hipster lustig, beleidigt sie sogar?

„ANZEIGE IST RAUS“ brüllt der Hipster und ruft Frau Merkel an.
„Biokuhficker!!!“ rufe ich damit er jetzt tatsächlich einen Grund hat. „Das ist keine Satire“ schreibe ich auf ein Blatt und halte es vor sein Gesicht.

Was?
Seid ihr verwirrt?
Echt?
Ist das hier jetzt zu Böhmermann Solidarität mutiert? Oder nicht?

ich weiß es nicht.

ich vergrabe Nudeln um dem Spaghetti Monster zu huldigen
„Wo bin ich hier gelandet?“ fragt sich die Ameise während Nudeln auf ihr landen.
„Nicht schon wieder!“ war der letzte Gedanke bevor sie unter den Nudeln erstickte. Wir werden nie erfahren was sie damit meinte.
Na? Wer hats erkannt?
Wisst ihr wo man ein Restaurant findet am Ende des Universums?

Denkt ihr nach,was das alles bedeutet?

Ist das ein Gedicht?
Schmähgedicht?
Schmählyrik?
Schmähtext?

Oder einfach ein Test, ob man versteht was ich sagen will

Oder es ist pures nichts

Wer weiß

 

 


Nun das ist mal was anderes von mir. Ich mag es irgendwie. Weiß nicht was ihr davon haltet!

Gehabt euch wohl
Eure Kartoffelvodka

Das Marx Monster

Eine tiefe Abneigung hatte ich gegen sie. Die Liebe focht mit der Abneigung. Ein Schwertkampf, die Schwerter bestanden aus massiven Lügen und meinem kindlichen Unverständnis. Die Hoffnung dass das alles nur ein schlechter Witz sei. Die Hoffnung dass ich eines Tages aufwache, aufwache und sehe es war alles nur ein Traum.

Ich verbrachte viel Zeit mit ihr, studierte sie fast. Ihr Verhalten war von linker und unehrlicher Natur. Die Art von Link und unehrlich, welche man oft bei Müttern findet die früher selbst so behandelt wurden und sogar selbst darunter litten. Die alles besser machen wollten und aus den Mustern ausbrechen wollten. Und wenn das Leben dann in Windes Eile an ihnen vorbei zieht, das Erste Kind schon auf der Flucht vor ihr fast zerbrochen ist,merken dass etwas schief gelaufen war.

Sie wusste dass etwas nicht richtig war, sie nicht zufrieden war. Jeden Morgen wenn sie aufstand sah sie nicht sich, sondern eine alte fette Frau. Zufälligerweise lebte diese komische Gestalt im Spiegel ihr Leben. Wie sollte sie damit umgehen? Mit diesem zerfressendem Hass auf sich selbst und alle anderen? Das vermochte sie nicht zu sagen, da sie nicht darüber nachdachte.

Wenn sie dann mal darüber nachdachte, sich vornahm alles zu verändern und „wieder wie früher auszusehen“ oder sich wenigsten wie früher zu fühlen. Wie sollte das schon möglich sein, wenn es doch so gemütlich war alles so zu belassen. Veränderung heißt Arbeit. Man muss sich Dinge eingestehen, die unangenehm sein können. Sich Missstände klar machen, was für Menschen wie sie nicht einfach ist.

Sie war in einer heilen Welt aufgewachsen in Polen. Alles war damals besser gewesen. Schließlich wurde für einen gedacht, gesorgt. Das fing bei den Lebensmitteln an, ging über das Paar Schuhe dass man sich aussuchen durfte und hörte auch bei der Berufswahl nicht auf. Noch immer war sie Stolz ein Teil der Lückenlosen Unterdrückung gewesen zu sein. Unterdrückung? Nein, es war einfach sicher würde sie nun einwerfen. Wenn man nichts zu verbergen hat, muss man nichts fürchten. Normale, wie ich, würde sie böse grinsend sagen, haben nichts zu befürchten. Rührt es daher? Die Intrigen, Lügen und der Zwang alles kontrollieren zu wollen? Stets denke ich darüber nach. Sind das möglicherweise die Spätfolgen des Kommunismus? Folgen unter denen ich noch leide, nur schwer anderen Zuneigung abnehmen kann. Immerzu erwarte ich einen Angriff, wenn ich die Leute nicht kenne. Alkohol schafft Abhilfe.

Jedoch kann das nicht die Lösung sein, oder? Wie soll man sich endgültig von solcherlei Zwängen befreien?

Nun, meine Mutter wurde gefressen. Gefressen vom linken Monster, mit der Marx Fratze. Sie hatte es versucht, war mit gerade zwanzig Jahren dessen Fängen entwischt. Jedoch hatte es sie eingeholt. Es hatte sich nicht lumpen lassen.

 

Nach langer  Zeit, hier mal wieder was! 

Gehabt euch wohl !